Gemüsebau, Gartenbau-Drechsler-Gurken
Die Gurke (Cucumis sativus) ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Kürbisgewächse, die niederliegend und kletternd wächst und dabei bis zu vier Meter lang werden kann. Ihre Heimat hat die Gurke wahrscheinlich in Indien, wo sie bereits um das Jahr 1.500 v. Chr. angebaut wurde. Von dort aus breitete sie sich bis in den Mittelmeerraum aus, wo Gurken seit etwa 200 v. Chr. bekannt sind und sich auch bei den alten Römern größter Beliebtheit erfreuten. Im Mittelalter gelangten die Gurken schließlich auch nach Mittel- und Nordeuropa, wo sie zuerst in den Klostergärten angebaut wurden und heute vor- wiegend in Gewächshäusern gezogen werden, um ihre hohen Ansprüche an Wärme und Feuchtigkeit zu erfüllen. Gurken werden im wesentlichen in zwei Sortengruppen unter- schieden, die mit der unterschiedlichen Nutzung zusammen- hängen: die Salatgurke (auch: Schlangengurke), die roh ver- zehrt wird, sowie die Einlegegurke. Während die Salatgurke meist in Gewächshäusern angebaut wird, um ein makelloses Aussehen und die vom Verbraucher gewünschte dünne Schale zu erzeilen, wachsen die Einlegegurken in der Regel im Freiland. Gurken sind an heißen Sommertagen echte „Fitmacher“ und eig- nen sich auch zur Unterstützung einer Diät. Lagern Sie Gurken am besten bei 12° bis 15° C und bei einer relativen Luftfeuchte von 80 bis 95%. Bei zu kühler Lagerung (z. B. im Kühlschrank) verlierten die Früchte ihre „Knackigkeit“, sie werden weich und biegsam. 100g GURKE ROH ENTHÄLT DURCHSCHNITTLICH: 9,7 kcal, 41 kLoule, 97 g Wasser, 141 mg Kalium, 15 mg Calcium, 8 mg Magnesium, 8 mg Vitamin C
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